Brettspiele machen Spaß. Sie bringen die Familie zum lustigen Spieleabend an einen Tisch. Für Groß und Klein geht es beim gemeinsamen Spielen, Raten und Würfeln dann hoch her. Aber Brettspiele können noch viel mehr: Sie helfen gerade Kindern dabei, zu lernen, die Welt zu entdecken und Regeln zu beachten. Brettspiele sind daher eine unverzichtbare pädagogische Lernhilfe. Das gilt nicht nur für Spiele, bei denen Fragen zum Allgemeinwissen im Vordergrund stehen.
Lernen mit den Brettspiel-Klassikern
Schon die Klassiker unter den Brettspielen können Kindern viel beibringen: Schach zum Beispiel schult die Konzentration und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge nachzuvollziehen. Dame gehört ebenfalls zu den Spielen, die das strategische Denken fördern.
Zu den beliebtesten Spiele-Klassikern zählt auch heute noch Monopoly. Immer neue Variationen und Motto-Ausgaben machen Monopoly zum schier unendlichen Spielspaß. Doch Grundstücke erwerben, Häuser bauen, Mieten von den Mitspielern kassieren – das ist nicht nur spannend, das lehrt auch den Umgang mit Geld und das geschickte Haushalten mit Finanzen.
Lernspiele
Neben den durchaus pädagogisch wertvollen Spieleklassikern gibt es Brettspiele, die ganz gezielt darauf ausgerichtet sind, den Kleinen etwas beizubringen. Die Kinder schlüpfen in verschiedene Rollen, werden zum Beispiel abenteuerlustige Piraten auf der Jagd nach Zahlen, mutige Ritter, die Buchstaben zusammenfügen müssen, oder reiselustige Tiere, die fremde Länder und Städte benennen. Schon die jüngsten Spieler im Alter von 3 bis 6 Jahren bereiten sich so spielerisch auf die Schule vor und lernen mit viel Spaß. Brettspiele mit einem besonderem pädagogischen Wert zeichnet eine Jury jährlich mit dem Deutschen Lernspielpreis aus.